Mobilität

Övvvi

Aktuelle Angebote im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) basieren vielerorts auf veralteten Anforderungsanalysen und werden den heutigen Mobilitätsanforderungen nicht gerecht. Dadurch verfügt der ÖPNV – insbesondere abseits von Innenstädten – über eine niedrige Akzeptanz, was sich in einem hohen Aufkommen des motorisierten Individualverkehrs widerspiegelt. Nur wenn der ÖPNV als attraktive Alternative zum eigenen Auto wahrgenommen wird, kann er sich als umweltverträgliches Verkehrssystem der Zukunft etablieren. Um das ÖPNV-Angebot auf die Bedürfnisse der Gesellschaft abstimmen zu können, werden Instrumente zur Erfassung der ÖPNV-Nutzung und allgemeiner Mobilitätsbedarfe benötigt. Zukünftig müssen diese Instrumente in der Lage sein, eine Datenbasis bereitzustellen, die im Hinblick auf Aktualität und Genauigkeit geeignet ist, um den ÖPNV nachhaltig und bedarfsorientiert zu gestalten.
Ziele: Im österreichischen Mobilitätsmasterplan 2030 wurde zur Erreichung der Klimaneutralität im Verkehr das Leitprinzip „vermeiden, verlagern, verbessern“ formuliert. Ziel von Övvvi ist es, durch die Erfassung, Integration, Analyse und strukturierte Bereitstellung von Mobilitätsdaten einen Beitrag zur Erreichung der hinter dem Leitprinzip stehenden Ziele zu leisten. Vier konkrete Projektziele werden verfolgt: (1) Entwicklung einer datenschutzkonformen, zuverlässigen und wirtschaftlichen Lösung zur automatischen Erfassung von Fahrgastströmen, (2) Erläuterung von wesentlichen technischen und nichttechnischen Voraussetzungen für einen funktionierenden Mobilitätsdatenraum, (3) Aufzeigen von Lösungen zur datenbasierten Steigerung der Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des ÖPNV und (4) Erstellung eines Umsetzungskonzepts, das die Fertigentwicklung und breite Ausrollung der Lösungen und die Integration in einen Mobilitätsdatenraum umfasst.
Ergebnisse: Övvvi strebt zwei primäre Ergebnisse an: (1) Im Hinblick auf die automatische Erfassung von Fahrgastströmen wird durch eine Umsetzung im Labormaßstab ein Funktionsnachweis erbracht. Basis für die Umsetzung ist ein Vergleich von kamerabasierten, Wi-Fi-basierten und mobilfunkbasierten Ansätzen. Berücksichtigt werden auch Kombinationen von Ansätzen. (2) Im Hinblick auf die Steigerung der Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des ÖPNV werden für ausgewählte Fragestellungen Prototypen umgesetzt, um Funktionsnachweise zu erbringen. Besondere Aufmerksamkeit kommt der Kombination von Daten über einen Mobilitätsdatenraum zu. Verwendung finden neben Fahrgaststromdaten etwa auch Mobilfunksignalisierungsdaten. Zusätzlich wird ein Umsetzungskonzept erstellt, das als Leitfaden für Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde dienen kann.

auto.Flotte

Die technologischen Entwicklungen im Bereich automatisiertes Fahren sind von einer enorm hohen Dynamik. Kaum eine andere Technologie bringt so rasche Fortschritte und Veränderungen in den Mobilitätsbereich. Der Einsatz im öffentlichen Verkehr nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Automatisierte Fahrzeuge, wie Busse, Shuttles oder RoboTaxis, sollen zukünftig die erste/letzte Meile im städtischen Umfeld, sowie die Mobilitätsversorgung im regionalen Raum verbessern. Öffentliche Verkehrs- (ÖV)- und Mobilitätsbetreiber sammeln in Pilotprojekten erste Erfahrungen mit dem Einsatz automatisierter Fahrzeuge im ÖV-Betrieb.

Das Projekt auto.Flotte hat das Ziel, Auswirkungen und Potenziale des zunehmenden Einsatzes automatisierter Fahrzeugflotten für öffentlich zugängliche Mobilität zu untersuchen. Die Zielsetzung gliedert sich dabei in (1.) die Definition von Szenarien mit Organisationsmodellen für den Einsatz automatisierter Fahrzeug-Flotten, (2.) die Analyse der zu erwarteten Wirkungen in den Szenarien durch Flotten im ÖV, (3.) der Entwicklung eines ganzheitlichen und umsetzungsfähigen Konzepts eines Leitstandservices inkl. Leitstelle und (4.) der Ausarbeitung von Handlungsoptionen für die öffentliche Hand und Mobilitätsbetreibern.

Um einen möglichst hohen Nutzen für die Stakeholder und Entscheidungsträger durch die Ergebnisse von auto.Flotte zu ermöglichen, arbeitet ein interdisziplinäres Projektteam mit Fokus auf die Diskussion und Bewertung von Forschungsergebnissen in Stakeholder und Expertinnen Gremien. Als Ergebnis von auto.Flotte liegt eine Wirkungsanalyse und ein Katalog an Handlungsoptionen für die sichere und nachhaltige Implementierung von automatisierten Fahrzeugflotten als Entscheidungsgrundlage für die öffentliche Hand und Mobilitätsdienstleister vor.

auto.GigaApp

Ein 5G-Standalone-Netzwerk ist eine leistungsstarke und zuverlässige Infrastruktur, die die Entwicklung und Einführung automatisierter Fahrzeuge unterstützen kann, indem sie die Kommunikation, Datenaustausch und Verarbeitung gewährleistet. Eine Leitstelle, die eine Fahrzeugflotte überwacht und steuert, nimmt dabei eine zentrale Rolle ein und benötigt eine Vielzahl von Daten, mit hohen Datenraten und geringen Latenzen, um zuverlässig und effektiv zu arbeiten.

Im Projekt auto.GigaApp wird der interdisziplinäre Bereich der Leitstellenkommunikation der automatisierten Mobilität und der erforderlichen technologischen und organisatorischen Entwicklungen adressiert.

Das Remote Management von automatisierten Fahrzeugen bzw. Flotten stellt den primären Use Case in auto.GigaApp dar. Erst die Einführung von 5G-Standalone, also der reinen 5G end-2-end Kommunikation, erlaubt es die Datenraten und Latenzen, die es für das Remote Management braucht, zu garantieren.

Das Projekt auto.GigaApp zielt darauf ab, die Vorteile der 5G Technologie für den Betrieb einer Leitstelle für autonomes Fahren erstmalig in Österreich einzusetzen und für deren Skalierung zu evaluieren. Es hebt sich durch die Nutzung von Network Slicing, einer Technologie, die das Netz in spezialisierte Segmente aufteilt, hervor. Diese Segmente, oder “Slices”, sind maßgeschneidert für verschiedene Anwendungen – von eMBB (Enhanced Mobile Broadband) für datenintensive Dienste wie Videostreaming bis hin zu URLLC (Ultra-Reliable and Low Latency Communications) für kritische Echtzeitdatenübertragungen.

Die Innovation des Projekts liegt in der Nutzung eines virtuellen, separierten Funkdienstes im öffentlichen 5G-Netz, der sowohl lokal als auch national implementiert werden kann. Die Herausforderung besteht darin die prototypische Umsetzung so realitätsnah wie möglich zu gestalten, um die Bedingungen des zukünftigen Flottenbetriebs automatisierter Fahrzeuge darzustellen und gleichzeitig das Nutzungserlebnis für Mobilfunkkund:innen im gemeinsam genutzten Netz beispielsweise durch Downtimes nicht einzuschränken.

Für den Bereich der Remote Operation gibt es dabei zahlreiche Funktionen, Nutzungsszenarien, Anforderungen und Ausstattungsmerkmale, die im Rahmen des Projekts (1) identifiziert, (2) konzeptionell entwickelt, (3) prototypisch umgesetzt und (4) evaluiert werden. Die Umsetzung und Erprobung des Remote Managements erfolgt auf Basis der automatisierten Fahrzeugflotte auf öffentlichen Straßen in Kärnten, sowie für Remote Driving in einer geschlossenen Testumgebung z.B. in Oberösterreich – beides bei geltendem rechtlichem Rahmen. Um die Übertragbarkeit der Projektergebnisse für weitere spezifische Use Cases zu bewerten, werden ergänzend „virtuelle“ Use Cases für die Bereiche Logistik und Personentransport betrachtet:

  • Remote Operation im Logistik Terminal (mit dem LoI-Partner Hafen Wien)
  • Remote Operation im Personentransport (mit den LoI-Partnern Kärntner Linien/Verkehrsverbund Kärnten und dem Land Kärnten)

Das Projekt auto.GigaApp leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Gigabit Anwendungen für neuartige Produkte und Dienstleistungen. Die Pilotierung von Remote Management für automatisierte Flotten ermöglicht es, Synergieeffekte in einem stark interdisziplinären Anwendungsgebiet zu heben. Gleichzeitig wird das Potential von automatisierter Mobilität zur Steigerung der Effizienz, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Zugänglichkeit und Umweltverträglichkeit des Verkehrssystems sehr hoch eingeschätzt.

auto.Ready

Die Erwartungen an die automatisierte Mobilität sind sehr hoch und in vielen Bereichen wird darin der Schlüssel zur Transformation des Mobilitätssektors gesehen. Doch gerade um positive Effekte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung realisieren zu können, braucht es auch steuernde und regulierende Maßnahmen. Dafür müssen Implementierungen und Erkenntnisse von automatisierten Mobilitätsformen systematisch dokumentiert, analysiert und bewertet werden.

Genau diese Erkenntnisse können in einem weiteren Schritt genutzt werden, um Mobilitätsanbieter und Kommunen, aber auch die Entwickler von entsprechenden Fahrzeugen und
Systemen bei kommerziellen Ausschreibungen rund um automatisierte Mobilität zu unterstützen, damit die Themen Beschaffung, Umsetzung und Betrieb effizient, möglichst fehlerfrei und dergestalt realisiert werden, dass sie die gewünschten Effekte erreicht werden.

Aktuell fehlt es aber an koordinierten und standardisierten Vorgehensmodellen, mit der Konsequenz, dass sich Stakeholder und Betreiber alle Elemente zur Entwicklung und Realisierung ihres Vorhabens jeweils selbst und wiederholt erarbeiten müssen.

Das Projekt auto.Ready adressiert diese Aufgabe, um in Form eines „Readiness Frameworks für automatisierte Mobilität“ eine zentrale Unterstützung für Stakeholder und die öffentliche Hand anbieten zu können. Das Projekt auto.Ready folgt der Zielsetzung:

Ziel 1: Abgestimmte und festgelegte Fokus-UseCases für Österreich
Ziel 2: Erhebungs-, Analyse- und Bewertungstools
Ziel 3: Begleit- und Evaluierungssystematik
Ziel 4: Identifizierte Kompetenzen und technischen Voraussetzungen für die öffentliche Hand

Das Projekt auto.Ready skizziert einen Weg um mittels Digitalisierungswerkzeugen ein Framework zu erstellen, das die Bedürfnisse der Stakeholder abdeckt. In diesem Toolset werden Grundlagen- und Bestandsdaten, Informationen, Rechtsgrundlagen, infrastrukturelle Eigenschaften, Projektergebnisse und soziodemographische Eigenschaften vorgehalten. Das Ziel des Frameworks ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Anfragen, Entscheidungsfindungen, Auskünfte und Hilfestellungen für alle involvierten Interessensgruppen zu ermöglichen und fokussiert dabei, auf Sicherheit, Umwelt, nationale Wertschöpfung, Akzeptanz und Information/Kommunikation.

Das Projekt leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu den Ausschreibungszielen des Programms „Digitale Transformation in der Mobilität“ und des zugehörigen Aktionsplans (AP-DTM) und folgt den Leitprinzipien und Grundsätzen des aktuellen „Positionspapier zur Automatisierten Mobilität“ des BMK sowie einer Weiterentwicklung der nationalen Gesetze und darauf aufbauende Novellierungen.

Kassa.Ast

Die große Herausforderung des Klimawandels erfordert ein rasches und effektives Handeln. Der Verkehr, als der am stärksten wachsenden CO2-Verursacher, muss einen besonderen Beitrag leisten. Die nachhaltige Verlagerung des Individualverkehrs auf klima- und ressourcenschonende, gebündelte Mobilitätsformen (ÖV, Shared- und Shuttle-services, etc.) ist dabei, trotz weiterhin steigender Mobilitätsbedürfnisse, der Schlüssel zur Mobilitätswende. Hinzu kommt, dass automatisierte Fahrsysteme zukünftig stärker das Alltagsverkehrsverhalten mitbestimmen und beeinflussen werden.
Am Wechselpunkt vom hochrangigen Verkehr auf der Autobahn in die Stadt bzw. der Feinverteilung im ländlichen Raum steht eine wichtige Möglichkeit zur Verlagerung vom IV auf den ÖV zur Verfügung. Neben einem dementsprechend attraktiven Angebot an multimodalen Services im Umfeld dieser Anschlussstellen, muss über den effizienten Einsatz geeigneter digitaler Technologien, eine einfache, barrierefreie, sichere und zentrale (One-Stop-Shop) Nutzung dieser Services sichergestellt werden, um Nutzer:innen zum nachhaltigen Umstieg auf die angebotenen, klima- und ressourcenschonenden Services bewegen zu können.
Das vorliegende Projekt „KASSA.AST – Kooperative Automatisierte Shared Services an Autobahn-AnschlusSTellen“ verfolgt den Ansatz einer benutzerorientierten, multimodalen Mobility-as-a-Service-Plattform („MaaS-Plattform“) als zentrale Quelle von Information, Buchung und Verrechnung aller genutzten Mobilitätsservices. Das Konzept soll zur Erreichung eines höheren Kundennutzens, um den innovativen Ansatz der Vorab-Simulation von Auslastung und Verfügbarkeit der für die angefragte Weg-/Fahrstrecke benötigten Transport- und Parkkapazität ergänzt werden. Damit werden Nutzer:innen bereits vor Antritt und Buchung der Reise Echtzeitinformationen sowie darauf basierende Kalkulationen der Parkplatzsituation, ÖPNV- und/oder Shuttle-Anschlusszeiten, Verfügbarkeit von Shared Services oder freien Ladesäulen etc. bereitgestellt. Nutzer:innen und ihre Bedürfnissen stehen dabei im Fokus!

Die umfassende Konzeptentwicklung, garantiert durch das innovative Projektkonsortium, reicht von der gesellschaftlichen Akzeptanz, den Daten und Datenschnittstellen, dem rechtlichen und administrativ-finanziellen Rahmen bis zur Organisation, Planung und dem Betrieb des Knotenpunktes. Hinzu kommt die infrastrukturelle Ausgestaltung und das Design der Services aus Nutzersicht („Easy-to-use-Ansatz“). Auf die Übertragbarkeit des Konzeptes auf Anschlussstellen im städtischen und ländlichen Raum und der Realisierung eines konkreten Pilotvorhabens wird besonders Wert gelegt! Österreich hat dadurch die Chance ein Pionier im Umstieg vom IV zum ÖV zu werden und Anschlussstellen nachhaltig mit dem ÖV zu verbinden. Durch diese zukunftsweisende Entwicklung ergibt sich ein internationaler Vorzeigecharakter.

Klima, Umwelt & nachhaltige KI Entwicklungen

cityclimaiteAlte

Die technologischen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz sind von einer enorm hohen Dynamik geprägt. Kaum eine andere Technologie bringt so rasche Fortschritte und Veränderungen mit sich. Des Weiteren stellt der Klimawandel eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit dar; er wird durch die Wirtschaftsweise und die Lebensstile vor allem moderner Gesellschaften beschleunigt.
Es ist daher essenziell, aktuelle und absehbare Entwicklungen in diesem Bereich frühzeitig zu identifizieren, zu erfassen, zu bewerten und Empfehlungen für Entscheidungsträger:innen abzuleiten. Um positive Effekte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung realisieren zu können, braucht es auch steuernde und regulierende Maßnahmen. Dafür müssen Implementierungen und Erkenntnisse von unterschiedlichen KI-Anwendungen systematisch dokumentiert, analysiert und bewertet werden.
Durch eine gezielte Analyse anhand von internationalen und nationalen Anwendungsbeispielen (best- und good practices) sowie der vorhandenen Rahmenbedingungen, können Lücken aufgezeigt, Potenziale abgeschätzt und ein Empfehlungskatalog für zukünftige Umsetzungen und neu zu entwickelnden Anwendungen erstellt werden.
Das Hauptresultat von cityclimAIte zielt darauf ab, konkrete Anwendungsmöglichkeiten von KI im urbanen Kontext zu identifizieren und zu bewerten, wie z.B. in den Bereichen Verkehrs- und Stadtplanung, Energieeffizienz und Abfallmanagement. Es wird eine strukturierte Aufarbeitung von potenziellen KI Use Cases durchgeführt und ein übertragbarer und skalierbarer Empfehlungskatalog für die umsetzungs- und wirkungsorientierte Anwendung in österreichischen Städten entwickelt.
Die zentrale Aufgabe dieser Studie ist es, Entscheidungsträger:innen mit einem umfassenden Überblick all der oben genannten Aspekte aufzubereiten und auf Basis der abgeschätzten Wirkungen, Empfehlungen zum effizienten Einsatz und Nutzen von KI abzuleiten. Damit soll die nationale Wertschöpfung in diesem Technologiefeld durch entsprechende, unterstützende Rahmenbedingungen gestärkt werden.

Urban Sky

Städte und Gemeinden stehen im Zeichen des Klimawandels, der Erreichung von Emissionszielen und der Klimaneutralität vor großen Herausforderungen der Stadt- und Quartiersentwicklung, der Mobilität und der Energieraumplanung. Als Vorreiter der Energie- und Mobilitätswende hin zur Klimaneutralität benötigen sie Analyse-, Planungs- und Entscheidungsprozesse und Dienstleistungen, die bedarfsgerechte Entscheidungsgrundlagen für die Priorisierung und Begründung notwendiger Maßnahmen und Aktivitäten ermöglichen.
Unter Einbeziehung der identifizierten Stakeholder werden im Forschungsprojekt Urban Sky eine Bedarfs- und Potenzialanalyse durchgeführt, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Satellitendaten und -anwendungen für städtische Analyse-, Planungs- und Entwicklungsprozesse zu erheben und zu analysieren. Außerdem werden die relevanten rechtlichen und normativen Rahmenbedingungen erfasst und analysiert sowie Empfehlungen notwendiger Anpassungen erarbeitet.
Darauf aufbauend werden in Austausch mit den Stakeholdern Konzepte für geeignete satellitengestützte Services (Energieraum- und Stadtplanung sowie Quartiersentwicklung und urbane Mobilität) entwickelt. Es werden Maßnahmen zur Verbesserung der Aktualität und zeitlichen Auflösung der Planungsgrundlagen, Erweiterung der räumlichen Abdeckung und mögliche thematische Erweiterungen untersucht und die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Nutzung von Cloud Technologien analysiert und bewertet.
Im Projekt wird untersucht, wie Planungsinstrumente, die derzeit von Städten und Gemeinden operationell eingesetzt werden, wie z.B. Flächenwidmungspläne, durch satellitenbasierte Instrumente ergänzt werden können. Dabei steht die Erweiterung dieser Instrumente durch Kombination mit Satellitenanwendungen, insbesondere auch die Kombination mit COPERNICUS land monitoring Services im Fokus. In diesem Kontext werden u.a. Themen wie Flächeninanspruchnahme, Energieraumplanung oder Identifikation ungenutzter städtischer oder natürlicher Wärmequellen adressiert. Ziel ist es weiters, kreative Ideen zu bündeln, mit Stakeholdern zu erweitern und auf ihre Machbarkeit und Umsetzung zu überprüfen. Eine Einschätzung des Mehrwerts für Städte, des Marktpotenzials und des Forschungsbedarfs sowie eine Kategorisierung sowie Priorisierung der Services resultiert in Handlungsempfehlungen.
Eine wichtige Funktion erfüllt die laufende Dissemination des Standes und der Ergebnisse des Projektes; so werden Stakeholder und assoziierte Partner direkt über das Innovationslabor Vienna Geospace Hub auf dem Laufenden gehalten, aber auch andere Interessierte mittels Informationsmaterialien und Fachpublikationen, Präsentationen auf Fachkonferenzen und Veranstaltungen adressiert. Potenzielle Nutzer:innen der Ergebnisse sollen so zur Umsetzung und Anwendung der im Projekt konzipierten Services und zu Nachfolgeprojekten angeregt werden.
Ein wesentliches Ergebnis von Urban Sky ist die in einer Studie strukturierte Aufbereitung der Potenziale der Satellitentechnologie, in der bestehende Satellitenanwendungen in Städten (national, international) identifiziert und analysiert und auf Komplementarität zu vorhandenen Geodatenquellen/-angeboten geprüft werden. Ergänzt wird die Studie durch einen Gesetzes- und Richtlinien-Review und der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen sowie der Konzeption von 10 zukünftigen Anwendungen und einer Space4Cities-Roadmap für die direkte Implementierung oder als Grundlage für FTI-Maßnahmen.

ENERGY SPACE

Österreich steht vor großen Herausforderungen, um die Emissionsziele und die Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Der Energiesektor und angrenzende Sektoren als wesentliche Treiber und Mitgestalter der Energie- und Mobilitätswende hin zur Klimaneutralität benötigen Analyse-, Planungs- und Entscheidungsservices, die die notwendigen Maßnahmen priorisieren und begründen. Dazu bedarf es geeigneter Instrumente zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen.
Unter Einbeziehung der identifizierten Stakeholder werden im Forschungsprojekt Energy Space eine Bedarfs- und Potenzialanalyse durchgeführt, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Satellitendaten und -anwendungen für Analyse-, Planungs-, Entwicklungs- und Monitoringprozesse zu erfassen und zu analysieren. Darüber hinaus werden die relevanten rechtlichen und normativen Rahmenbedingungen erfasst und analysiert und notwendige Anpassungen empfohlen.
Darauf aufbauend werden in Austausch mit den Stakeholdern Konzepte für geeignete satellitengestützte Services für den Energiesektor und angrenzende Bereiche entwickelt. Dabei werden Maßnahmen zur Verbesserung der Aktualität und zeitlichen Auflösung der Planungsgrundlagen, zur Erweiterung der räumlichen Abdeckung, zum Monitoring und zur Wartung sowie mögliche thematische Erweiterungen untersucht, die rechtlichen Rahmenbedingungen und der Einsatz von Cloud-Technologien analysiert und bewertet.
Im Projekt Energy Space wird untersucht, wie verschiedene Instrumente, die derzeit von den Energieerzeugern und Infrastrukturbetreibern operationell eingesetzt werden, wie z.B. Einsatzpläne oder Wartungspläne, durch satellitengestützte Instrumente ergänzt werden können. Der Fokus liegt dabei auf der Erweiterung dieser Instrumente durch die Kombination mit Satellitenanwendungen, insbesondere auch durch die Kombination mit den COPERNICUS Services. In diesem Zusammenhang werden u.a. Themen wie Landnutzung, Standortbedingungen, Energieraumplanung oder die Identifikation ungenutzter Potenziale und Gefahren adressiert. Ziel ist es auch, kreative Ideen zu bündeln, mit Stakeholdern weiterzuentwickeln und auf ihre Machbarkeit und Umsetzung zu prüfen. Eine Abschätzung des Mehrwerts für den Energiesektor, des Marktpotenzials und des notwendigen Forschungsbedarfs sowie eine Kategorisierung und Priorisierung der Services resultiert in entsprechenden Handlungsempfehlungen.
Eine wichtige Funktion erfüllt die laufende Dissemination des Standes und der Ergebnisse des Projektes. So werden Stakeholder direkt über den Geospace Hub auf dem Laufenden gehalten, aber auch andere Interessierte mittels Informationsmaterialien und Fachpublikationen, Präsentationen auf Fachkonferenzen und Veranstaltungen adressiert. Potenzielle Nutzer:innen der Ergebnisse sollen so zur Umsetzung und Anwendung der im Projekt konzipierten Services und zu Nachfolgeprojekten angeregt werden.
Ein wesentliches Ergebnis von Energy Space ist die in einer Studie strukturierte Aufbereitung der Potenziale der Satellitentechnologie, in der bestehende Satellitenanwendungen für den Energiesektor (national, international) identifiziert, analysiert und auf Komplementarität zu bestehenden Geodatenquellen/-angeboten geprüft werden. Ergänzt wird die Studie durch einen Gesetzes- und Richtlinienreview und die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen sowie der Konzeption von 10 zukünftigen Anwendungen und einer Space4Energy-Roadmap zur direkten Umsetzung bzw. als Grundlage für nachfolgende FTI-Maßnahmen.